EasyPal Grundlagen

EasyPal Grundlagen, Installation und Tipps

Datenstruktur, Fehler und Verbesserungen

Grundlagen

EasyPal ist eine Software zum digitalen Empfangen und Senden von Dateien, besonders Bildern, im Amateurfunk.
Zum Senden ist eine gültige Sendelizenz erforderlich

Installation

Software

Die Softwareinstallation ist einfach. Man führt das Installationsprogramm aus und klickt ein paarmal ok, das war es (fast). Das Installationsverzeichnis ist anpassbar, wird auch bei der Installation neuer Versionen wieder gefunden.

Nach dem ersten Aufruf des Programms sollte man noch das eigene Rufzeichen eintragen. Alle anderen Einstellungen sind optional.

Bei update Installationen bleiben alle eingestellten Parameter, Bildverzeichnisse usw erhalten; man kann also einfach „darüber“ installieren.
Ab der Version vom 02.10.2011 sind die benutzerabhängigen Daten windowsconform in
XP: C:\documents and settings\Benutzername\Application Data\EasyPal
Vista Win7: C:\Benutzer\Benutzername\AppData\Roaming\EasyPal

Hardware

Um EasyPal zu verwenden benötigt man eine Verbindung zwischen Funkgerät und Computer.

Im einfachsten Fall verwendet man einfach Mikrofon und Lautsprecher. Beim Empfang stellt man den Laptop neben das Funkgerät oder hält das PC- Mikrofon an den Lautsprecher des Funkgerätes. Beim Senden hält man das Funkmikrofon an den PC Lautsprecher. Die Pegeleinstellung ist aber vielleicht etwas mühsam und unbequem ist es auch. Aber zum Ausprobieren von EasyPal und im Notfall geht es.

Ein „richtiges“ Interface lässt sich ziemlich einfach und kostengünstig selbst zusammenbasteln: Man kauft einen USB / COM Konverter, eine USB Soundkarte und wenn nötig, einen USB Hub, steckt die Geräte zusammen und installiert die Treiber, soweit nötig. Die Kosten liegen bei 30-40 €. Es fehlt noch das Kabel zum Funk und eventuell die PTT Steuerung (1 Transistor, 1 Widerstand und 1 Diode). Dies ist abhängig von Funkgerät und dazu gibt es zahlreiche Vorschläge im Internet.

Die komfortabelste, aber auch teuerste Lösung ist der Kauf eines fertigen Interfaces. Ich habe das der Zeitschrift „Funkamateur“ und zwei der Firma „Wimo“ in Betrieb gehabt, möchte aber ausdrücklich darauf hinweisen, dass es natürlich weitere gibt.

Dateien, Datenstruktur

(noch nicht vollständig)

Datei app.cfg Hier stehen Benutzerdaten. Wenn man meint, dass easyPal nicht wie gewünscht funktioniert, kann man zunächst diese Datei löschen, bevor man EasyPal neu installiert. App.cfg wird bei der Installation nicht überschrieben.

Verzeichnisse autosave AutosaveTX Hier stehen die rs codierten Dateien, wie sie übertragen werden. Auch Dateien, die mit „Cut&Paste“ kopiert werden, landen hier.

Verzeichnisse rxfiles, Txfiles Dies ist das Verzeichnis der fertigen Bilder, die man sich mit dem View Fenster ansehen kann.

Verzeichnis corrupt Hier sind die fehlerhaft empfangenen Dateien.

Verzeichnis Layer Hier stehen die Vorlagen für die QSL Karten.

Datei Langageuser Wird durch F12 erzeugt. Enthält die Sprachdatei, die beim Drücken vom F12 eingestellt war.

Im Misc Verzeichnis:

Dateien Language.xxx Diese Sprachdateien enthalten die Beschriftung der Bedienelemente.

Datei language.userdefined Muss selbst erzeugt oder kopiert werden. Wird ausgewählt, wenn man Konfig → Sprache nach Wahl → angepasste Übersetzung wählt.

Tipps

Unter XP wurde folgendes Problem festgestellt:
Wenn man EasyPal als Benutzer mit admin Rechten aufruft und danach als Benutzer ohne admin Rechte, kann man das Programm nicht ordnungsgemäß beenden, weil die „banned“ Datei nicht geschrieben werden kann. Man kann das Programm mit dem Taskmanager beenden. Wenn man diese Datei (als admin) löscht und das Programm ohne admin Rechte aufruft, funktioniert es wieder.
Dieser Fehler ist mit XP reproduzierbar.

Verbesserungen, Fehler

Ich habe eine Seite mit gewünschten Verbesserungen und gefundenen Fehlern eingerichtet. Diese Seite ist in englisch geschrieben.
Möglicherweise weiß ja jemand dazu schon Lösungen. Bitte teilt sie mir dann mit.
Um Erik etwas zu entlasten, würde ich darum bitten, Fehler und Verbesserungswünsche mir mitzuteilen. Ich schreibe diese dann in die Liste. Erik liest diese Listen und bearbeitet sie, natürlich entsprechend seiner eigenen Prioritäten.